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RV Badenia Radsportler auf Mallorca

Im jetzt 9.ten Jahr hintereinander machte sich wieder eine
19 köpfige Gruppe Radsportler unter Führung von Rolf Lippelt auf den Weg nach
Mallorca um sich in etwas wärmeren Gefilden Kondition für die kommende Radsportsaison zu erradeln.
Auch dieses Mal hatten sich wieder 5 Radsportler vom RV Graben unserer Gruppe angeschlossen und ergänzten mit ihren blauen Trikots unseren „grünen Haufen“.
Fachwart Volker von der Linde hatte sich bereits einige Tage zuvor vor Ort eingefunden um die schönsten Routen zu erkunden. Als gelungenem Nebeneffekt hatte er bereits heimlich Trainingskilometer gesammelt, unter dem Vorwand, zu erkunden wo es wohl das leckerste
Baguette mit Serrano Schinken auf der Insel gibt.
Via Mail wurden wir bereits über ungünstiges Radlerwetter informiert welches sich nur unwesentlich vom Wetter zu Hause unterschied. Relativ kühle Temperaturen wechselten mit sonnigen Abschnitten, jedoch stets begleitet von kühlem und, wie gewohnt, meistens mit Gegenwind. So war die Frage der passenden Bekleidung stets ein Glücksspiel. Glücklicherweise wurde uns Regen erspart was bei der roten Erde auf den Wirtschaftswegen „optische Beeinträchtigungen“ zur Folge gehabt hätte.
So konnten wir täglich zwischen 70Km und 120 Km ausgesuchte, durchweg herrliche und ruhige Strecken unter die Reifen nehmen, manchmal nur gestört von Mietwage mit Touristen auf der Suche nach den schmalsten, gerade noch befahrbaren Wegen der Insel.
Die Älteren unter uns gingen das ganze unter dem Vorwand, die Landschaft genießen zu wollen, etwas ruhiger an, während die sportlichen Fahrerinnen und Fahrer die langen, mit Anstiegen gespickten Strecken wie Sa Calobra, Orient und Puig Major bewältigten.

 


Gelegentliche Schnappatmung in der hügeligen Landschaft blieb jedoch keinem Teilnehmer erspart, wozu auch der bei einigen deutlich sichtbare Winterspeck eine Rolle spielte.
Am späten Nachmittag traf sich dann die gesamte Gruppe immer zur „blauen Stunde“ im Hotel wieder um das Erlebte auszutauschen. Natürlich spielte die Frage, wo es wohl das beste Serrano Schinken Baguette der Insel gibt, dann wieder eine Rolle. Die Teilnehmer entschieden sich übrigens nicht für das von Erik Zabel favoritisierte „Cafe de Commerz“ in Santa Maria del Cami sondern für „Cafe son Solon“ auf dem Marktplatz in Petra, dem Radlertreff in der Inselmitte. Hier treffen sich Hunderte von internationalen Radsportlern zur Mittagszeit bei Kaffee, Cola, Mandelkuchen und ach ja, Serrano …………

Bis auf kleinere Defekte verlief die Woche Sturz- und unfallfrei, auch die Organisation klappte, so dass alle Teilnehmer von einer gelungenen Woche berichten könnten.
Nach Beginn der Sommerzeit beginnt nun der regelmäßige Trainingsbetrieb jeweils um Dienstags und Donnerstags ab 18 Uhr an der Radrennbahn. Es werden je nach Wetterlage Runden zwischen 50 Km und 70 Km gefahren. Radsportler, welche auch gerne einmal in der Gruppe fahren möchten, sind zum Schnuppern herzlich eingeladen.
Nähere Informationen auf unserer Homepage: www.rv-badenia.de

Frühjahrs-RTF am 19.4.2015

Bei schönstem Sonnenschein  aber niedrigen Temperaturen hatten wir heute eine wunderschöne RTF. Insgesamt 300 Teilnehmer sind eine der drei Touren gefahren. Vielleicht folgt noch ein ausführlicher Bericht. Hier erst einmal einige Bilder vom Ausschildern der Strecken und vom heutigen Tag.

Es gibt einen Bericht und Bildern u.a. von der Verpflegungsstelle in Tiefenbach vom teamTOUR:
http://www.tour-team.de/fahre_blog/rtf-badenia-linkenheim/

 

 

Trainingslager Mallorca

Bereits am 28. Februar fiel für den ersten Teil der Rennfahrer der Startschuss aber auf mallorquinischen Radsportinsel zum diesjähriges Trainingslager. Der Rest folgte dem Duo um Andreas und Rudi am darauffolgenden Montag.

So hieß es am Dienstag das erste Mal gemeinsam “10 Uhr – Ballermann 6 – Piano”. Bei strahlendem Sonnenschein aber begleitet von viel Wind ging es am ersten Tag los Richtung Puig Major. Auf halber Höhe des Anstieges überraschten uns die Wolken, so dass man beschloss die Route zu ändern. Bei der Kaffeepause in Pollenca hieß es dann erstmal wieder auftauen und Kräfte in der Sonne tanken, denn der Heimweg stellte sich noch als große Herausforderung dar: der Wind drehte! Nach unplanmäßigen 170km kamen alle pünktlich zum Abendessen im Hotel an. Da wir nicht alle im selben Hotel waren, traf man sich anschließend zur täglichen Abschlussrunde und Tourbesprechung bei isotonischen Getränken in einem etablierten deutschen Bierlokal.

In den darauffolgenden Tagen meinte es der Wetterfrosch noch besser mit uns, so dass wir unsere Sommerkollektion für diese Saison aus den Schränken holen konnten: kurz-kurz war angesagt ! Die Kilometer summierten sich dabei wie im Flug. Belohnen durften wir uns dann mit kleinen kulinarischen Pausen rund um’s Baguette Serano, Mandelkuchen und Orangen. Die Abende nutze man natürlich für teambildende Maßnahmen im erwähnten etablierten deutschen Bierlokal aber auch mit Beach-Frisbee-Einheiten.

Am Ruhetag erwarteten uns dann knappe 25°C. Der Großteil entschied sich deshalb den Vormittag mit einem Stadtbummel durch Palma zu verbringen, bevor man den Mittag über im Meer und am Strand entspannte. Jochen, Andreas und Rudi hingegen genossen die Sonne in Sa Calobra und sammelten weiter wertvolle Trainingskilometer.

Das Highlight im zweiten Trainingsblock war der Küstenklassiker, der natürlich in keinem mallorquinischen Trainingslager fehlen darf. Über einige Anstiege gelang man zur Küstenstraße, deren Aussicht es dann gute 50 Kilometer lang zu genießen galt – natürlich immer piano! Ab diesem Tag an machte sich leider die Aufbruchstimmung in unserer Trainingsgruppe auf. Nach und nach schrumpfte unsere “10Uhr – Ballermann 6 – Piano”-Trainingsgruppe. Nichts desto trotz hielt man an dieser Tradition fest und sammelte auch in einer dezimierten Formation weitere Kilometer. Auf unserer ToDo-Liste stand gegen Ende sowohl noch der Anstieg nach Orient, der Puig Major und Sa Calobra. Am vorletzten Trainingstag – schon fast damit abgefunden die ToDoListe nicht mehr abarbeiten zu können – fuhr man den Anstieg nach Orient. Bei herrlichstem Wetter sah man von dort aus die Stadion auf dem Puig Major: Was für eine grandiose Aussicht man da oben wohl hat? … Wir überlegten nicht lange und machten uns gegen Mittag doch noch auf den Weg Richtung Puig Major. Während uns alle Radgruppen entgegenkamen und den Anstieg schon hinter sich hatten, strampelten wir fleißig bergauf. Da sich einige Fahrer absetzen konnten, beschloss man bei der ohnehin schon verrückten Aktion auch noch den Ausblick auf die Serpentinen von Sa Calobra mitzunehmen und dann den Puig Major vollends zu erklimmen. Nachmittag! Die Aussicht auf dem Puig bestätigte unsere Entscheidung und auch die Abfahrt nach Soller war ein Erlebnis. Der Anstieg in Soller zurück nach Bunyola erschien uns nach dem heutigen Tag als ein Kinderspiel. Der Ehrgeiz einiger die 200km Marke im Trainingslager zu knacken (schließlich ist Mallorca nur einmal im Jahr…) wurde auf diesem Wege auch realisiert.

Der letzte gemeinsame Abend stand an – natürlich traditionell im etablierten deutschen Bierlokal. “Atemlos durch die Nacht” schaute man zurück auf wunderschöne, kilometerreiche Tage, in denen der Spaß in keinem Moment zu kurz kam, auch an diesem Abend nicht! Ein letztes Mal Vater Abraham, ein letztes Mal Rosi,ein letztes Mal Helene und ein letzter Blick auf die Jungs des FC Basels begleiteten uns beim verlassen des ersten Podiums dieser Saison. Weitere folgen…!