Liebe Vereinsmitglieder, Freunde und Radinteressierte!
Am Sonntag, den 09.03.2025 beenden wir den Winter und wollen in die Radsaison 2025 starten. Dazu freuen wir uns über viele Mitfahrer, gern auch Gastfahrer. Wir treffen uns um 13.00 Uhr an unserer Radrennbahn.
Wir starten nach dem obligatorischen Gruppenfoto alle gemeinsam, werden uns dann ggf. abhängig von der Zahl der Mitfahrer in verschiedene Leistungs-Gruppen aufteilen. So kann jeder mitfahren, egal wie viel oder wenig über den Winter gefahren wurde oder ob es die erste Ausfahrt in 2025 ist. Nach dem Radeln feiern wir den Beginn der Saison beim gemütlichen „Hocketse“ mit Kaffee und Kuchen.
Also putzt eure Räder und kommt vorbei. Wir freuen uns auf Euch!
Am vergangenen Samstag hatte der Radsport-Nachwuchs des RV Badenia einen besonderen Ausflug, der abseits des Radsports stattfand. 8 junge Sportler trafen sich in Karlsruhe auf der Bowlingbahn, um gemeinsam einen unterhaltsamen Abend zu verbringen. Der Nachwuchs teilte sich auf 2 Bahnen auf, um gegeneinander anzutreten. Die Stimmung war ausgelassen, und es wurde viel gelacht, während die Spieler versuchten, die Pins zu treffen. Einige zeigten erstaunliches Talent und erzielten Strikes, während andere sich über die lustigen Missgeschicke amüsierten. Zwischen den Spielen wurden die Gruppen neu gemischt. Die jungen Athleten unterstützten sich gegenseitig und der Zusammenhalt in den Gruppen war super. So hatten Alle gemeinsam Spaß, unabhängig von den Ergebnissen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es ein gelungener Abend war, der in guter Erinnerung bleiben wird.
Vergangenen Sonntag startete Samuel Kemm beim Rundstreckenrennen in Ronneburg. Da kein Juniorenrennen ausgeschrieben war, startete er erneut in der Amateurklasse. Schmale Sträßchen und ein ständiges Auf und Ab charakterisierten die 3,7 km Runde, die 17 mal zu bewältigen war.
Nach den ersten beiden Runden testete Samuel die Konkurrenz und zerlegte mit seiner Attacke das Feld. Die Attacke von vorn hatte allerdings richtig Körner gekostet und so kam in der Folge die Konterattacke eines Fahrers der RSG Riedberg. Da hinten das Team konterte fuhr das Spitzenduo bis Runde 7 einen 37 Sekunden Vorsprung heraus. So war Samuel wieder gefordert. Zusammen mit weiteren starken Fahrern führte er das Feld innerhalb zwei Runden wieder an die Spitze heran.
Vier Runden vor Schluss kam dann die entscheidende Attacke. Florian Heidenwang von den Riedbergern setzte sich vom Feld ab. Nur ein Fahrer vom Team Pfälzer Land konnte sich noch vom Feld lösen. Alle weiteren Ausreiß- oder Nachführversuche wurden von den Riedberger Fahrern im Keim erstickt. So entschied der Sprint des Hauptfelds über Platz 3, und den konnte Samuel für sich entscheiden.
So stand Samuel nun zum zweiten Mal als Junior bei einem Amateurrennen auf dem Treppchen. Herzlichen Glückwunsch
Beim 38. Wendelsheimer Märchensee Kriterium am 22.09.2024 über 36 km und somit 40 Runden glänzte Finn mit seiner klugen Fahrweise.
Die ersten 15 Runden wurden neutral gefahren und erst dann ging es so richtig los. Ein Kontrahent unternahm einen Ausreißversuch und setze sich vom Feld ab. Finn musste bei den Punktesprints immer wieder Lücken zufahren und dann passierte leider ein schwerer Sturz, wodurch das Rennen kurz neutralisiert wurde. Nach der Neutralisation fiel Finn etwas vom Feld ab und als der Ausreißer Tom von hinten kam, hängte sich Finn an sein Hinterrad und fuhr mit ihm wieder ins Feld. In der letzten Runde gingen dann Maximilian und Finn in den Sprint und holten sich noch 6 und 4 Punkte, durch die Finn eine hervorragende Platzierung als Fünfter gelang. Herzlichen Glückwunsch!
Vergangenen Sonntag starteten die U17-Fahrer mit den Masters 2,3,4 über 32 Runden und somit knapp 42 km. Ruben Schaffer gelang es gleich am Start eine gute Position in dem großen Starterfeld zu ergattern und fuhr die ersten 5 Runden im Feld mit. Durch die ständigen Tempoverschärfungen fiel er etwas ab und fuhr mit einem Mastersfahrer weiter. Drei seiner Kontrahenten fuhren jedoch vorn mit und so rechnete Ruben dann nicht mehr mit dem Podium. Als die Spitze dann wieder von hinten kam, hängte sich Ruben an und fuhr das Rennen im Feld zu Ende. Im Ziel dann die Überraschung, dass er 3. geworden ist und doch aufs Podium kam. Herzlichen Glückwunsch Ruben zu der tollen Leistung.
Beim ersten Rennen der Newcomer-Tour der Lidl Deutschland-Tour 2024 in Villingen-Schwenningen stand auch Sarah Kemm in der U17 am Start. Die insgesamt 48 Kilometern, die auf einem 8 km langen Rundkurs gefahren wurden, traten Jugendfahrerinnen aus mehreren europäischen Ländern gegeneinander an. So war auch das Niveau der Fahrer sehr hoch. Bis 5 km vor dem Ziel war das Fahrerfeld weitest gehend geschlossen unterwegs. Einen kleineren Sturz kurz vor dem Ende der 2. Runde ließ das Tempo anfangs etwas einschlafen, bis es dann wieder richtig zur Sache ging. Zum Glück konnten alle 45 Fahrerinnen weiterfahren. Sarah belegte den 21. Platz und war mit Ihrer Leistung zufrieden.
Am nächsten Tag stand das 2. Rennen auf dem Plan. Von Homburg nach Saarbrücken waren 59 km mit 3 größeren Anstiegen zu absolvieren. Ex-Profi Marcel Kittel äußerte sich so über das Rennen der Jugendfahrerinnen : „Der erste Anstieg rollte gut, der zweite war dann schon echt schwierig zu fahren. Der dritte ging dann wieder. Insgesamt ist das schon eine echte Herausforderung, wenn man da im Renntempo drüber muss, vor allem als U17-Mädchen“.
Beim 1. Anstieg testeten sich die Konkurrentinnen untereinander nur kurz an, aber am 2. Anstieg wurde dann Ernst gemacht. 7 Jugendfahrerinnen konnten sich nach einer Attacke vom Feld absetzen und kurz vor dem Ziel gelangen noch weitere 4 Fahrerinnen zur Spitze. Diese Gruppe machte dann den Sieg unter sich aus, wobei auch hier, wie am Vortag die Italienerinnen die Nase vorn hatten. Das Ziel war dann auch das Gleiche wie das der Profis der „Lidl Deutschland-Tour“ und Marcel Kittel übernahm die Siegerehrung der Mädels. Sarah belegte hier den 32. Platz. Anbei ein paar Impressionen.
Am 3. August ging es mit den Bahnrädern auf die Straße. Das von Rad Race organisierte Fixed42 ist ein circa 42km langes Rennen durch Berlin. Hier sind aber nur Bahnräder mit starrem Gang und ohne Bremsen erlaubt. Über 460 Teilnehmer haben sich für das Rennen angemeldet, darunter 50 Frauen und auch unser David de Souza aus der Jugend.
David berichtet wie folgt : Am Sonntagmorgen war der Start in Ludwigsfelde, 20km südlich von Berlin. Jetzt waren die Straßen auch abgesperrt. Es hat viel geregnet, weswegen die Straßen sehr rutschig wurden, was zu viel Stürzen in Kurven geführt hat. Ich bin ganz hinten gestartet, habe aber viele am Anfang überholt und hatte eine gute Position. Leider bin ich in den ersten 8km ebenfalls gestürzt. Abgesehen von Schürfwunden an Arm und Hüfte ist mir nichts passiert, konnte also das Rennen fortsetzen.
Dann galt es aufstehen, weiterfahren und nach einer Gruppe suchen. Die Strecke war flach und bestand aus vielen langen Geraden und wenigen Kurven. Im Windschatten zu fahren war deshalb sehr wichtig. Das Feld war sehr zerstreut, mit vielen kleinen Gruppen von weniger als 7 Personen. Ich habe zwei Personen gefunden, die gut gefahren sind und ein ähnliches Tempo hatten, und mit denen bin ich von Gruppe zu Gruppe nach vorn gesprungen.
Mit viel Vorsicht in den Kurven ist es mir gelungen das Rennen mit einer Zeit von 01:32 h zu beenden und das mit eine Durchschnitts- geschwindigkeit von 39,5km/h, was mich auf Platz 217 brachte. Der Sieger war Eamon Lucas von Team Look Crit, mit einer erstaunlichen Druchschnittsgeschwindigkeit von 49km/h.
Blumen für die Patentante : In Bellheim auf’s Podest fahren und einen Blumenstrauß für die Patentante holen, die heute an ihrem Geburtstag zu Besuch kommt. So definierte Samuel auf der Autofahrt nach Bellheim sein Tagesziel. Die Taktik für’s Rennen war auch klar. Auf den Betonplattenfeldwegen kann man angreifen und das Feld auseinander fahren. Wenn die starken Juniorenfahrer zusammenarbeiten, haben die wenigsten Amateurfahrer eine Chance. Am Start in Bellheim fand sich ein stattliches Fahrerfeld zusammen. 111 Amateurfahrer und 29 Juniorenfahrer nahmen die 4 Runden über insgesamt 80 km in Angriff. Auf den ersten beiden Runden tat sich nur wenig. Ein paar Amateurfahrer versuchten vom Feld weg zu fahren, kamen aber alle nicht weit. Samuel hielt sich immer unter den ersten 15 Fahrern auf, um nicht zu verpassen, wenn die Post abging. Als dann in Runde 3 auf dem Feldweg Valentin Stupperich vom KJC Ravensburg mit Aaron König von den Schwalben aus Ellmendingen im Schlepptau von hinten kam, war klar, dass Samuel diese Attacke mitgehen musste. Die Juniorenfahrer Fritz Stihler RSG Ansbach und Constantin Frie RSV Münster vervollständigten die starke Juniorengruppe. Lediglich ein Amateurfahrer schaffte es in den Windschatten der Gruppe und ließ sich von den Junioren ins Ziel chauffieren. Im Ziel hatte die Gruppe gute zwei Minuten auf das Feld herausgefahren. Samuel fuhr die Zielkurve auf Position eins an, als Fritz Stihler ihn innen überholte. Aaron König, der das gleiche vorhatte, platzte bei dem Manöver der Reifen. Samuel, der sich gerade noch vor einem Sturz retten konnte, verlor seinen kompletten Schwung und musste noch einmal neu beschleunigen. Derweil enteilte Fritz Stihler Richtung Ziel und der ursprünglich an vierter Position fahrende Constantin Frie fuhr ebenfalls an Samuel vorbei. So blieb Samuel mit Rang 3 zwar der große Erfolg verwehrt, aber das selbst gesteckte Ziel, der Blumenstrauß für die Patin, hatte er verwirklicht. Herzlichen Glückwunsch (Bericht: Joe)
Leon Höllig und Samuel Kemm starteten im Rheinland-Pfälzischen Mehlingen beim beliebten Radklassiker. Leon ging bei der U15 über 24 km an den Start und finishte als 7.
Samuel Kemm, der eigentlich U19 Junioren fährt, startete in der Amateurklasse über 62 km. Er zeigte sich immer vorn, leistete viel Arbeit und ging dann etwas früh in den Wind, sodass er am Ende als 11. über die Ziellinie fuhr.
In der U15 starteten Finn Ostermeier und Leon Höllig über 8 Runden und somit 27 km. Das Starterfeld der U15 war sehr gut besetzt und so gab es viele Ausreißversuche und Attacken. Finn konnte sich gut in einer Nachfolgergruppe positionieren, nachdem 5 Fahrer die Flucht ergriffen hatten. Leon fuhr einen Teil des Rennens mit einem Mitstreiter, den Rest überwiegend allein. Am Schluss hieß es Platz 13 für Finn und für Leon Platz 15. Der Bacchus-Pokal zählt mit seiner Wertung zum BaWü-Schüler-Cup, wo nun wieder fleißig Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden konnten.
Nun wird erst einmal etwas herunter geschraubt und die Ferien etwas ruhiger angegangen, bevor es dann für einige Fahrer zur Deutschen Meisterschaft auf der Bahn oder beim Straßen-Vierer gehen wird.