Vergangenen Sonntag starteten die U17-Fahrer mit den Masters 2,3,4 über 32 Runden und somit knapp 42 km. Ruben Schaffer gelang es gleich am Start eine gute Position in dem großen Starterfeld zu ergattern und fuhr die ersten 5 Runden im Feld mit. Durch die ständigen Tempoverschärfungen fiel er etwas ab und fuhr mit einem Mastersfahrer weiter. Drei seiner Kontrahenten fuhren jedoch vorn mit und so rechnete Ruben dann nicht mehr mit dem Podium. Als die Spitze dann wieder von hinten kam, hängte sich Ruben an und fuhr das Rennen im Feld zu Ende. Im Ziel dann die Überraschung, dass er 3. geworden ist und doch aufs Podium kam. Herzlichen Glückwunsch Ruben zu der tollen Leistung.
Beim ersten Rennen der Newcomer-Tour der Lidl Deutschland-Tour 2024 in Villingen-Schwenningen stand auch Sarah Kemm in der U17 am Start. Die insgesamt 48 Kilometern, die auf einem 8 km langen Rundkurs gefahren wurden, traten Jugendfahrerinnen aus mehreren europäischen Ländern gegeneinander an. So war auch das Niveau der Fahrer sehr hoch. Bis 5 km vor dem Ziel war das Fahrerfeld weitest gehend geschlossen unterwegs. Einen kleineren Sturz kurz vor dem Ende der 2. Runde ließ das Tempo anfangs etwas einschlafen, bis es dann wieder richtig zur Sache ging. Zum Glück konnten alle 45 Fahrerinnen weiterfahren. Sarah belegte den 21. Platz und war mit Ihrer Leistung zufrieden.
Am nächsten Tag stand das 2. Rennen auf dem Plan. Von Homburg nach Saarbrücken waren 59 km mit 3 größeren Anstiegen zu absolvieren. Ex-Profi Marcel Kittel äußerte sich so über das Rennen der Jugendfahrerinnen : „Der erste Anstieg rollte gut, der zweite war dann schon echt schwierig zu fahren. Der dritte ging dann wieder. Insgesamt ist das schon eine echte Herausforderung, wenn man da im Renntempo drüber muss, vor allem als U17-Mädchen“.
Beim 1. Anstieg testeten sich die Konkurrentinnen untereinander nur kurz an, aber am 2. Anstieg wurde dann Ernst gemacht. 7 Jugendfahrerinnen konnten sich nach einer Attacke vom Feld absetzen und kurz vor dem Ziel gelangen noch weitere 4 Fahrerinnen zur Spitze. Diese Gruppe machte dann den Sieg unter sich aus, wobei auch hier, wie am Vortag die Italienerinnen die Nase vorn hatten. Das Ziel war dann auch das Gleiche wie das der Profis der „Lidl Deutschland-Tour“ und Marcel Kittel übernahm die Siegerehrung der Mädels. Sarah belegte hier den 32. Platz. Anbei ein paar Impressionen.
Am 3. August ging es mit den Bahnrädern auf die Straße. Das von Rad Race organisierte Fixed42 ist ein circa 42km langes Rennen durch Berlin. Hier sind aber nur Bahnräder mit starrem Gang und ohne Bremsen erlaubt. Über 460 Teilnehmer haben sich für das Rennen angemeldet, darunter 50 Frauen und auch unser David de Souza aus der Jugend.
David berichtet wie folgt : Am Sonntagmorgen war der Start in Ludwigsfelde, 20km südlich von Berlin. Jetzt waren die Straßen auch abgesperrt. Es hat viel geregnet, weswegen die Straßen sehr rutschig wurden, was zu viel Stürzen in Kurven geführt hat. Ich bin ganz hinten gestartet, habe aber viele am Anfang überholt und hatte eine gute Position. Leider bin ich in den ersten 8km ebenfalls gestürzt. Abgesehen von Schürfwunden an Arm und Hüfte ist mir nichts passiert, konnte also das Rennen fortsetzen.
Dann galt es aufstehen, weiterfahren und nach einer Gruppe suchen. Die Strecke war flach und bestand aus vielen langen Geraden und wenigen Kurven. Im Windschatten zu fahren war deshalb sehr wichtig. Das Feld war sehr zerstreut, mit vielen kleinen Gruppen von weniger als 7 Personen. Ich habe zwei Personen gefunden, die gut gefahren sind und ein ähnliches Tempo hatten, und mit denen bin ich von Gruppe zu Gruppe nach vorn gesprungen.
Mit viel Vorsicht in den Kurven ist es mir gelungen das Rennen mit einer Zeit von 01:32 h zu beenden und das mit eine Durchschnitts- geschwindigkeit von 39,5km/h, was mich auf Platz 217 brachte. Der Sieger war Eamon Lucas von Team Look Crit, mit einer erstaunlichen Druchschnittsgeschwindigkeit von 49km/h.
Blumen für die Patentante : In Bellheim auf’s Podest fahren und einen Blumenstrauß für die Patentante holen, die heute an ihrem Geburtstag zu Besuch kommt. So definierte Samuel auf der Autofahrt nach Bellheim sein Tagesziel. Die Taktik für’s Rennen war auch klar. Auf den Betonplattenfeldwegen kann man angreifen und das Feld auseinander fahren. Wenn die starken Juniorenfahrer zusammenarbeiten, haben die wenigsten Amateurfahrer eine Chance. Am Start in Bellheim fand sich ein stattliches Fahrerfeld zusammen. 111 Amateurfahrer und 29 Juniorenfahrer nahmen die 4 Runden über insgesamt 80 km in Angriff. Auf den ersten beiden Runden tat sich nur wenig. Ein paar Amateurfahrer versuchten vom Feld weg zu fahren, kamen aber alle nicht weit. Samuel hielt sich immer unter den ersten 15 Fahrern auf, um nicht zu verpassen, wenn die Post abging. Als dann in Runde 3 auf dem Feldweg Valentin Stupperich vom KJC Ravensburg mit Aaron König von den Schwalben aus Ellmendingen im Schlepptau von hinten kam, war klar, dass Samuel diese Attacke mitgehen musste. Die Juniorenfahrer Fritz Stihler RSG Ansbach und Constantin Frie RSV Münster vervollständigten die starke Juniorengruppe. Lediglich ein Amateurfahrer schaffte es in den Windschatten der Gruppe und ließ sich von den Junioren ins Ziel chauffieren. Im Ziel hatte die Gruppe gute zwei Minuten auf das Feld herausgefahren. Samuel fuhr die Zielkurve auf Position eins an, als Fritz Stihler ihn innen überholte. Aaron König, der das gleiche vorhatte, platzte bei dem Manöver der Reifen. Samuel, der sich gerade noch vor einem Sturz retten konnte, verlor seinen kompletten Schwung und musste noch einmal neu beschleunigen. Derweil enteilte Fritz Stihler Richtung Ziel und der ursprünglich an vierter Position fahrende Constantin Frie fuhr ebenfalls an Samuel vorbei. So blieb Samuel mit Rang 3 zwar der große Erfolg verwehrt, aber das selbst gesteckte Ziel, der Blumenstrauß für die Patin, hatte er verwirklicht. Herzlichen Glückwunsch (Bericht: Joe)
Leon Höllig und Samuel Kemm starteten im Rheinland-Pfälzischen Mehlingen beim beliebten Radklassiker. Leon ging bei der U15 über 24 km an den Start und finishte als 7.
Samuel Kemm, der eigentlich U19 Junioren fährt, startete in der Amateurklasse über 62 km. Er zeigte sich immer vorn, leistete viel Arbeit und ging dann etwas früh in den Wind, sodass er am Ende als 11. über die Ziellinie fuhr.
In der U15 starteten Finn Ostermeier und Leon Höllig über 8 Runden und somit 27 km. Das Starterfeld der U15 war sehr gut besetzt und so gab es viele Ausreißversuche und Attacken. Finn konnte sich gut in einer Nachfolgergruppe positionieren, nachdem 5 Fahrer die Flucht ergriffen hatten. Leon fuhr einen Teil des Rennens mit einem Mitstreiter, den Rest überwiegend allein. Am Schluss hieß es Platz 13 für Finn und für Leon Platz 15. Der Bacchus-Pokal zählt mit seiner Wertung zum BaWü-Schüler-Cup, wo nun wieder fleißig Punkte für die Gesamtwertung gesammelt werden konnten.
Nun wird erst einmal etwas herunter geschraubt und die Ferien etwas ruhiger angegangen, bevor es dann für einige Fahrer zur Deutschen Meisterschaft auf der Bahn oder beim Straßen-Vierer gehen wird.
Ein Tag nach den Baden-Württembergischen Meisterschaften auf der Bahn in Öschelbronn standen Sarah und Samuel Kemm beim Rennen in Ebringen gleich wieder auf dem Treppchen. Dieses Mal holte sich Sarah den Sieg und Samuel den 2. Platz auf der anspruchsvollen knapp 2 km langen Rundstrecke.
Nach dem ersten Prämiensprint lies Sarah im Rennen der U17 das Gas stehen und fuhr ihrer Kontrahentin Lisa Koch davon. Am Ende belegte sie so mit einer Minute Vorsprung den 1.Platz.
Samuel hatte es etwas schwerer. 35 Runden heißt in Ebringen 35 mal am Anschlag den Berg hoch rasen. Dieses Mal mussten die Junioren zusammen mit Amateuren und Elitefahrern ihr Rennen austragen, entsprechend hoch war das Tempo. Nur drei Junioren konnten sich über die Hälfte der Distanz im vorderen Feld halten. Die meisten anderen waren zu dem Zeitpunkt bereits überrundet. Samuel musste erst 10 Runden vor Ende die Gruppe ziehen lassen in der sich nur noch ein bergfester Junior befand, der am Ende das Rennen vor Samuel gewann. Aber auch mit einem 2. Platz war Samuel in Ebringen sehr zufrieden.
Acht van Bladel heißt die älteste Rundfahrt für Junioren in Holland. Erstmals ausgetragen 1949, fand sie in diesem Jahr zum 73. mal statt. Unter den ehemaligen Siegern findet sich auch Tour de France Sieger Geraint Thomas.
In diesem Jahr entsandten die Landesverbände Baden und Württemberg ein gemeinsames Auswahlteam. Samuel Schulz und Jakob Langmann aus Württemberg gemeinsam mit Aaron König und Samuel Kemm aus Baden gingen als Team Baden-Württemberg in den roten Trikots des LV Württemberg an den Start. Um sich mit 31 weitere Teams aus 9 Nationen zu messen.
Vier Etappen über 101,5km am Freitag, 108,4 km am Samstag, 93,3 km am Sonntagvormittag und ein 8,5 km Einzelzeitfahren am Sonntagnachmittag standen auf dem Programm.
Das hohe Tempo des Feldes, das an allen Tagen um die 45 km/h im Mittel lag ,machte es Ausreißergruppen fast unmöglich sich abzusetzen. So war klar, dass erst beim Abschlusszeitfahren am Sonntag das Gesamtklassement entschieden wird.
Samuel konnte trotz eines Sturzes auf der 2. Etappe in dessen Folge er nicht mehr schalten konnte und die Etappe im dicksten Gang zu Ende fahren musste, jede Etappe im vorderen Feld beenden und landete am Ende auf einem guten 46. Gesamtrang. Aaron König lag als bestplatzierter Baden-Württemberger auf Platz 24. Jakob Langmann und Samuel Schulz beendeten die Rundfahrt auf den Plätzen 65 und 85. Als beste deutsche Mannschaft belegte das Team Baden-Württemberg am Ende Platz 13 der Teamwertung.
Beim 3. Großer Strassenpreis der Sparkasse Südpfalz am 30.06.2024 in Hatzenbühl spielte das Wetter leider nicht mit und die meisten Rennen fanden bei Regen statt. Trotzdem ließen sich Leon Höllig U15 und Max Helwing U17 nicht davon abhalten an den Start zu gehen.
Die U15 und die U17 gingen in einem Rennen über 30 km gemeinsam an den Start, wurden aber getrennt gewertet. So fuhr Max immer voraus und musste nur im Zielsprint einen Kontrahenten aus Bensheim den Vortritt lassen. Max belegte Platz 2.
Leon konnte bei der schnellen Gruppe nicht mithalten und fuhr dann gemeinsam mit Henry , einem anderen U15 Fahrer. Im Zielsprint konnte sich Leon gegen Henry durchsetzen und erzielte vor ihm den 13. Platz.
Auch bei den Einsteigern ging ein Badenia-Fahrer an den Start. Sein erstes Straßenrennen belegte Finn Kunzmann mit seinem Gravelbike und gewann dieses in seiner Altersklasse. Danach gab es Crepes zur Stärkung. Herzlichen Glückwunsch !