Badenia-Rennfahrer beim Ultracycling Dolometica

Die Radmarathon-Szene ist in den Alpen zu Hause. Hierzulande gibt es nur wenige Events, die sich vielleicht ansatzweise vergleichen ließen. Ein ganz dickes Brett bohrte unser Fahrer Sven Wagner mit seiner Teilnahme beim Ultracycling Dolomitica Race across the Dolomites in Italien:

„Am besten lässt sich mein Wochenende vom 9.-11. Juli 2021 so beschreiben: „… und während Villarriba schon im Ziel feiert, werden in Villabajo noch Kilometer geschrubbt …“. Warum? Weil das seit ein paar Jahren an der Südspitze der Dolomiten startende Ultracycling Event drei Längen zur Auswahl hat: 700, 380 und 180 km.

Um mich vorsichtig an Region, Distanz und Höhenprofil zu gewöhnen, hatte ich mich für die 180 km angemeldet. Ich kannte das Event aus dem Vorjahr durch den fulminanten Sieg von Robert Müller (Veloclub Ratisbona e.V.) auf der 700er-Runde in der Self-Supporter Kategorie. Hier musst du ohne Begleitfahrzeug auskommen und hast nur an drei Checkpoints die Chance auf Kleidung und organisierte Versorgung. Als mir dann im Frühjahr Kerstin Pöhl (Team Stuttgart / Canyon ESport Team) anbot, sie zu diesem Event zu begleiten – auch sie war für die 700er-Runde gemeldet – wurde es ernst.

Meine Anreise an den Start- und Zielort Vittorio Veneto war am Freitag. Mein Abfahrtszeitpunkt in Baden war damit zeitgleich mit dem Start der RadsportlerInnen in Italien, die sich für die 700er-Runde gemeldet hatten. Diejenigen, die sich für die 380er-Runde entschieden hatten, rollten ab ca. 20:30 Uhr am Freitag-Abend von der Startrampe. Mein Countdown begann am Samstag-Morgen zu ticken. 9:30 Uhr ging es für die AthletInnen der 180er-Runde los. Immer in 3-Minuten-Abstand. Vorher schnell ein Interview mit Roberto Picco – dem Organisator dieses Rennens – auf der Bühne, Countdown und Abfahrt.

Durch Straßensperrungen wurde die Runde etwas kompakter, was die Länge und die zu absolvierenden Höhenmeter angeht. Offizielle Verpflegungsstellen gab es nicht. So war man eigentlich auf jeden Brunnen oder andere Wasserquellen angewiesen. Aber: durch die ausgeklügelte Streckenführung von 700er-, 380er- und 180er-Runde waren „die Offziellen“ mit Auto und Motorrädern sehr häufig bei den Fahrern und ich konnte immer Wasser nachtanken.

Die Highlights meiner Strecke waren die herrlichen „Prosecco Hills“ der „Passo San Boldo“ und der „Passo Duran“ sowie die abschließende Auffahrt auf die Hochebene „Cansiglio“. Am Ende hatte ich 164 km und 3.200 hm auf der Uhr, die bei 7 Stunden und 3 Minuten stoppte und mir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h in der reinen Bewegungszeit von 6 Stunden 50 Minten zeigte. Damit kam ich absolut zufrieden ins Ziel und belegte den 7. Platz in der AK unter 50. Nachfolgend ein paar Impressionen:

Hinweis am Rande für diejenigen, die Bereits einen Rad-Marathon mitgefahren sind: Bei diesem Event ist Windschatten oder Gruppefahren nicht erlaubt. Durch den Start im 3 Minutenabstand ist jeder für sich auf der Strecke und angehalten, jegliches Überholen mit Abstand umzusetzen – Ehrensache.

Sportliche Grüße,
Euer Sven“

Erstes Linzenzrennen von Finn Ostermeier

Finn wartete schon lange auf sein erstes Lizenzrennen. Endlich war es soweit! In Ravensburg startete er beim Altstadtrennen in der U11 mit weiteren 13 Jungs und einigen Mädchen.

Alle waren sehr nervös und auch Finn merkte man die Anspannung an. Auf dem überwiegend gepflasterten Kurs wurde in der ansteigenden Start- und Zielgerade gestartet.

Sechs Fahrer konnten sich gleich nach dem Start bis zur Kuppe absetzen. Finn verpasst leider den Anschluss, kämpfte sich dann aber Runde für Runde nach vorne.

Da er einige Fahrer hinter sich ließ musste er seine Runden fast ganz alleine fahren. Durch Taktieren der Spitze gelang es Finn im einsamen Kampf sogar den Abstand noch etwas zu verkürzen, jedoch reichte es nicht, den Anschluss wieder herzustellen.

Finn hielt seine Rundenzeit fast konstant und kam nur knapp 40 s nach der Spitzengruppe als stolzer 7. ins Ziel.

Herzlichen Glückwunsch Finn zu diesem Erfolg!

Verkehrssicherheitstraining der 3. Klassen der Grundschule Hochstetten

Seit vielen Jahren veranstaltet der RV Badenia Linkenheim im Rahmen der „Kooperation Schule & Verein“ ein kleines Techniktraining in der Grundschule Hochstetten. Unsere Trainerin Dina bringt den Schülern mit leichten Übungen ein bisschen mehr Sicherheit auf dem Rad bei.

So werden einhändiges Fahren, Umdrehen, Bremsversuche, Vorderrad-Lupfen und weitere Geschicklichkeitsübungen wie Slalom, Achtenfahren und Kreuzen geübt. Zum Schluss dürfen Alle versuchen eine Trinkflasche während der Fahrt aufzuheben.

Auch dieses Jahr waren die 3. Klässler wieder mit Freude dabei. Eine sehr gute Vorbereitung auf die bevorstehende Fahrradprüfung der Polizei und bald findet das Verkehrssicherheitstraining auch für die 4.Klassen statt.

Hier ein paar schöne Impressionen:

Bundessichtungsrennen Bahn und 3. internationaler Bahnen Kids Cup am 1.8.2021

Der 3. internationale Bahnen Kids Cup wird am Samstag den 31. Juli 2021 in Mannheim und am Sonntag, den 1. August 2021 in Linkenheim stattfinden.

Schülerinnen und Schüler der Klassen U13 und U15 sowie die Jugendklasse U17 aus ganz Deutschland und europäischen Nachbarstaaten werden erwartet, um sich in verschiedenen Omniums-Disziplinen messen. Für die U15 und die U17 gehören die Rennen zur BDR-Sichtungsserie „TRAINALYZED-Cup powered by wahoo“ zur Sichtung von Talenten mit der Perspektive auf eine Olympiateilnahme im Jahr 2028. Zusätzlich finden hier auch spannenden Madison-Rennen statt.

Aber auch für Einsteiger ohne Lizenz im Alter bis 15 Jahren werden wir in Linkenheim kleine Einlagenrennen stattfinden lassen.

Die Austragung der Veranstaltung ist allerdings nur unter strengen Auflagen und der Einhaltung der “Verhaltens- und Hygieneregeln” zum Schutz der Ausbreitung des Corona-Virus möglich. Wir bitten daher alle Teilnehmer und Zuschauer, diese einzuhalten, damit auch weiterhin Rennveranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Neben den Kontaktformularen werden wir auch einen Scan-Code für die Luca-App bereit stellen, damit alle Personen ordnungsgemäß registriert werden können.

Formulare zum Download:

Programmheft zum Download

Nachruf Roland Müller

Die Nachricht vom Tod unseres langjährigen
Vereins- und ehemaligen
Vorstandsmitglied

Roland Müller

erfüllt uns mit großer Trauer.

Wir verlieren einen lieben Menschen, guten Freund und
einen Kameraden, der uns immer zur Seite stand, auf den
wir uns verlassen konnten. Jahrzehntelang war er engagiertes
Mitglied des RV Badenia Linkenheim.
Wir verlieren einen offenen, ehrlichen, liebenswerten
Menschen.

Wir vermissen Roland Müller schon jetzt sehr und werden
ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Unser Mitgefühl gilt seinem Sohn und allen Angehörigen.

Die Vorstandschaft des R.V. Badenia Linkenheim
und seine Mitglieder

Die Beisetzung findet am Samstag, 10.07.2021 um 15.00 Uhr auf dem Friedhof Linkenheim statt.

Weitere Schüler bereichern unsere Jugend

Es ist einfach toll zu sehen, dass sich unserer Jugend immer wieder neue Schüler anschließen und Interesse am Radsport zeigen.

Unsere Jugend fährt auf der Straße, auf der Radrennbahn und auch im Gelände. Erst letztes Jahr konnten wir in Linkenheim den Bikepark in Betrieb nehmen, den die Gemeinde mit unserer Unterstützung erbaut hat. So freuen wir uns immer wieder über Schüler, die einfach mal auf der Radrennbahn oder mit einem schnellen Rennrad fahren wollen.

Nach einigen Probetrainings haben sich nun wieder ein paar Aktive gefunden, die auch Rennluft schnuppern wollen :

Justin Kolb fährt bereits seit dem Winter fleißig mit und verstärkt unser U15-Team. Luis Bruchhausen und Jannis Renfer bereiten sich gerade auf ihre ersten Einsteigerrennen in der Klasse U13 vor und freuen sich schon auf ihren ersten Einsatz.

Vitus Wagner, Alexander Reimann und Valentina Roth haben schon mal an dem ein oder anderen Einsteigerrennen teilgenommen und verstärken jetzt das Team der U11-Fahrer.

Zu guter Letzt dürfen wir uns noch über Nachwuchs der Marke „Eigenbau“ freuen. Lotta Denker, Tochter unserer Trainerin Nadja und unserem Allrounder Niklas, ist unser jüngstes Mitglied und hat am 7. Juni – mit dem wohl meisten Grundlagen-Kilometern – das Licht der Welt erblickt.

Wir heißen alle unsere neuen Fahrer herzlich Willkommen und freuen uns auf viele schöne Stunden gemeinsam auf dem Rad!

Schüler – ab 6 Jahren – die einmal bei uns reinschnuppern möchten, sind mittwochs bei unserem Training auf der Radrennbahn herzlich Willkommen. Beginn ist aktuell immer um 17:30 Uhr. Kommt einfach vorbei!

Deutsche Straßenmeisterschaften der Jugend in Bolanden mit 5 Linkenheimer Fahrern

Auch wenn dieses Jahr wegen Corona viele Straßenrennen abgesagt wurden und somit die erforderliche Rennhärte fehlte, freuten sich alles unsere Fahrer auf die DM, die auch noch in unserer Nähe ausgetragen wurde. Im Pfälzischen Bolanden gab es einen anspruchsvollen Rundkurs von 7,8 km der je nach Startklasse mehrmals gefahren werden musste.

Sarah Kemm startet diese Jahr erstjährig in der U15. Die weiblichen Klassen eröffneten die Meisterschaften mit 5 Runden und einem Starterfeld von knapp 50 Fahrern. Die Aufregung unter den Mädchen war sehr groß und so freute sich Sarah, dass sie am Start gut wegkam und mit dem Feld die erste Runde fahren konnte. Der lange Anstieg zum Start-Ziel verpflückte das Feld in viele kleinere Gruppen. Sarah hatte in der ersten Runde noch Probleme das richtige Tempo am Berg zu finden und viel ein wenig ab. Dann fand sie Kontrahenten, mit der sie bis zum Schluss fahren konnte. Den Schlusssprint ihrer Gruppe konnte sie gewinnen und so erzielte sie einen tollen 31. Platz. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei der U15w war 32,8 km/h.

Im Rennen 3 kamen dann unsere Jungs der U15 über 5 Runden an den Start. Emil Oechsler, Moritz Tusint und Max Helwing stellten sich – ebenfalls als erstjährige – der Herausforderung. Mit einem Stundenmittel von 36.8 km/h fuhr der Sieger, unser langjähriger Trainingspartner auf der Bahn, Benedikt Benz über die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch an Benedikt!

Knappe 150 Mitstreiter kämpften um jeden Platz. Gleich in der ersten Runde kam es zu einem Massensturz in den Max und auch Emil verwickelt waren. Beide konnte zum Glück gleich weiterfahren, jedoch konnte Emil nicht mehr an die Gruppe heran fahren und musste so einige Runden allein fahren. Max hatte etwas mehr Glück und fuhr in einer kleinen Gruppe. Moritz konnte ausweichen, hatte aber Probleme mit seinem größten Gang, sodass er ebenfalls den Anschluss verlor und in einer kleineren Gruppe fuhr. In Runde 4 kam es dann immer wieder zu Gefahrensituationen durch zivile Fahrzeuge, die auf der Strecke fuhren, sodass man sich entschied, die abgefallenen Gruppen aus dem Rennen zu nehmen. Leider war dies das Aus für Emil und Moritz, die bis dahin super gekämpft hatten. Max konnte das Rennen als 82. beenden.

Samuel Kemm, der mittlerweile in der U17 fährt, ging im Rennen 4 an den Start. Auch hier gab es ein großes Starterfeld aus ca. 140 Rennfahrern. 75,5 km, allso 10 Runden waren zu absolvieren. Samuel kam gut weg und fuhr im Feld mit, doch am Berg zerfiel auch hier das Fahrerfeld in viele kleine Gruppen. Samuel fand eine größere Gruppe direckt hinter den Spitzengruppe und kämpfte sich hier Runde um Runde durch. Auch in diesem Rennen kam es zu einigen Stürzen und so nahm man die hinteren Fahrer immer wieder aus dem Rennen. Leider war kurz vor Schluss auch für Samuel und weitere Mitstreiter das Rennen vorzeitig beendet. 66 Fahrer ließ man auf die letzten Runden. Der Sieger fuhr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,48 km/h. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung für unsere Linkenheimer Fahrer und jeder hat eine tolle Leistung gezeigt, auf die er stolz sein kann. Nun heißt es fleißig weiter trainieren, denn die nächsten Rennen stehen auf dem Programm.

So macht sich Samuel zum Beispiel in einer Woche auf den Weg nach Köln, wo eine Woche lang die Deutsche Meisterschaften auf der Bahn, im Madison, Zeitfahren und in den Omnium-Disziplinen ausgetragen werden. Viel Erfolg wünscht Dir, Samuel , der gesamte Verein, insbesondere natürlich die komplette Jugend inkl. Trainer.

Jugend wurde für fleißiges Training in Lookdown-Zeiten belohnt

Corona-bedingt lag unser Hallentraining und auch zeitweise das Winter-Straßen-Training brach. Die Bestimmungen haben uns ein gemeinsames Training untersagt und so mussten wir uns etwas Gutes einfallen lassen, um die Schüler für sportliche Aktivitäten zu motivieren.

So entstand die Idee der Winter-Challenge : Jede sportliche Aktivität wird protokolliert und die Zeit in Punkte umgewandelt. Zusätzlich gab es ein wöchentliches Athletiktraining und ein Corona-konformes Straßentraining in entsprechenden Kleingruppen.

Die Schüler sportelten stolze 684 Stunden in nur 2 Monaten „Corona-Lockdown“ zusammen. Das ist auf jeden Fall ein großen Applaus wert!

Endlich erlauben die Corona-Lockerungen unsere Siegerehrung: Sieger war Gruppe C mit 921 Punkten, gefolgt von Gruppe B mit 908 und Gruppe A mit 906 Punkten. Ein wirklich sehr sehr knappes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass 15 Minuten einen Punkt ergeben. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern, ihr wart Spitze !

Ein besonderen Dank möchten wir noch an die Linkenheimer Eisdiele „Eis Heidi“ richten, die Eisgutscheine für die Siegerehrung der Schüler spendierte. Vielen Dank 🙂

Teilgenommen haben : Maksima, Samuel, Paul, Ella, David, Justin, Anton, Laura, Finn, Moritz, Lia, Sarah, Carla, Clara, Emil, Max, Máté, Jana und Benni.

Und hier noch ein paar Impressionen der Winter-Challenge:

Emil Oechsler in Meiningen beim Rundstreckenrennen am Start

Am 13.6.21 fuhr Emil das Rundstreckenrennen im thüringischen Meiningen. Aufgrund der gelockerten Hygienevorschriften und der Terminlage 2 Wochen vor den deutschen Meisterschaften versammelten sich dort sehr viele Fahrer aus Nah und Fern mit einem Niveau, welches einer DM würdig gewesen wäre. Auch viele Landesverbände entsandten ihre Fahrer. Im U15-Rennen von Emil starteten insgesamt 135 Sportler – 105 Jungs und 30 Mädchen aus der U17.

Das Rennen ging über 8 Runden a 3,23km mit einem knackigen Anstieg nach Start und Ziel und 50 Hm pro Runde. Runde für Runde wurde am Anstieg attackiert und das Feld zerfiel bereits in Runde 1 in viele Gruppen. Die stärksten 13 Fahrer setzten sich nach vorne ab. Emil schaffte es, sich in die erste große Verfolgergruppe mit 17 Fahrern aus der U15 und der Spitzengruppe der U17 Mädchen zu positionieren. Dort „biss“ er sich quasi über die gesamte Distanz fest – hatte zwar an den Anstiegen kleinere Probleme und musste dann die entstandenen Lücken in der Abfahrt wieder zufahren. Dies gelang ihm aber in jeder Runde. Beim Schlusssprint in der Zielgeraden biss er noch mal richtig auf die Zähne und belegten einen hervorragenden 30. Platz.

Damit zeigte Emil, dass er als erstjähriger Fahrer in der U15 schon das Tempo der „Großen“ mitgehen kann. Nach 46 Minuten Rennzeit hatte er nur 3 Minuten Rückstand auf den Sieger und kann wirklich stolz auf seine Leistung sein. 44 Fahrer wurden vorzeitig aus dem Rennen genommen bzw. gaben auf, da das hohe Tempo doch sehr anspruchsvoll war.

Glückwunsch Emil zu der super Leistung!

Max Helwing in Schweizer Aargau am Start

Im Rahmen der internationalen Radsporttage Gippingen hat Max Helwing am 5.6.2021 am sehr gut besetzten Schülerrennen der U15 teilgenommen. Endlich wieder das erste Radrennen nach dem Lockdown! Und die Profis konnte man nebenbei auch noch bewundern.

Der 8,1 km lange und sehr schöne Rundkurs führt durch die leicht hügelige Landschaft im Norden des Naturparks Jurapark im schweizer Kanton Aargau mit einem knackigen 500m langen Anstieg als Zielgerade. Der kräftige Regen vom Vortag hinterließ noch einige nasse Stellen auf dem Aspalt und so waren besonders die Kurven sehr anspruchsvoll.

Punkt 10 Uhr fiel der Startschuss und obwohl das Tempo in der ersten von fünf Runden neutralisiert gefahren wurde, war das schon die schnellste Runde. In der zweiten Runde waren die 53 Starter noch alle beisammen. Einige konnten bei dem hohen Tempo mit einem Schnitt von 38 km/h nicht mehr mithalten und es gab auch vereinzelt Stürze, so dass sich das Feld von Runde zu Runde reduzierte. Beim Einläuten der Schlussrunde waren noch 24 Fahrer im Hauptfeld und Max als erstjähriger U15er mitten drin! Obwohl er mehrfach abreißen lassen musste, konnte er die Lücken zum Feld mit viel Biss immer wieder schließen. Beim finalen Sprint im Zielanstieg erzielte er einen tollen 23. Platz mit nur 15 s Rückstand auf den Sieger.

Um in die Wertung zu kommen, mussten die Schüler nach dem Rennen noch einen in der Schweiz standardisierten Technikparcours absolvieren. Hier konnte Max eine Übung nicht absolvieren, blieb aber sonst fehlerfrei. In der kombinierten Gesamtwertung landete er auf Rang 25. Herzlichen Glückwunsch Max zu dieser tollen Leistung!