Jedermann-Rennen “Rund ums Schloss”

Claudia und Dina auf dem Treppchen in Bruchsal

Bruchsal-2014

Beim Abschlussrennen des Nordbadischen Jedermann-Cups gelang es gleich 2 Linkenheimer Fahrerinnen aufs Treppchen. 47 Fahrer, darunter 7 Frauen, lieferten sich ein spannendes Rennen bei einem sehr gut besuchten Rennen.

Claudia Heiss fuhr heute ein tolles Rennen und kam gleich nach ihrer Namensvetterin vom MLP-Team alls zweite Frau ins Ziel und sicherte sich so auch im dritten Rennen des Cups wertvolle Punkte. Dina Persch kam kurz danach ins Ziel. Für die Gesamtwertung hieß es dann für Claudia Platz 1 und für Dina Platz 3.

Bei traumhaft schönem Wetter ging es auf die 1,5 km lange und anspruchsvolle Strecke “Rund ums Schloss” in Bruchsal. 15 Runden waren für die Jedermänner und -frauen zu absolvieren. Gleich von Beginn an wurde mit einem sehr hohen Tempo gefahren und so setzte sich die Spitze mit einem Schnitt von 42,57 km/h schnell ab und es bildeten sich kleine Grüppchen.

Trotz der drei Stürze in der schnellen Kehre kurz vorm Tunnel kamen unsere Fahrerinnen sturzfrei ins Rennen und gehen nun in die verdiente Winterpause.

Radrennen am Bruchsaler Schloss

Unsere Nachwuchssportler waren am 3.Oktober beim Radrennen am Bruchsaler Schloss sehr erfolgreich.

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In der Schülerklasse bis Jahrgang 2004 wurden beim Einsteigerrennen 2 Runden über je 550m absolviert.

In der Wertung der Mountainbiker errang Jonah Köhler durch ein sehr starkes Rennen von 12 Teilnehmern einen hervorragenden 2. Platz.

Bei den Rennradfahrern musste sich Jonas Pape nach einem sehr aufregenden Rennen am Ende nur um Zentimeter im Zielsprint mit einem tollen 4. Platz zufrieden geben. Jaron Köhler fuhr nach einem starken Rennen kurz danach auf Platz 6 ins Ziel. Insgesamt nahmen 21 Radrennfahrer teil.

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Herzlichen Glückwunsch!

Wettkampfteilnahmen der MTB-Gruppe zum Saisonende

Ein Unwetter mit Starkregen ergoss sich in der Nacht vom 20.9.2014 über die Region. Teils schwere Gewitter verursachten regional Schlammlawinen und Erdrutsche.

Trotzdem wagten sich tags darauf am 21.9.2014 sowohl Claudia als auch Arne bei MTB-Rennen an den Start. Die Bedingungen waren extrem und der schwere, schlammige Untergrund zog unseren Wettkämpfern an den Anstiegen die Kraft aus den Beinen und machte die Abfahrten zu schwer zu kontrollierenden Rutschpartien.

Claudia startete in Neckarsulm beim 8. Bikemaxx MTB-Marathon auf der Langstrecke mit insgesamt 62 km und 1.300 hm. Es war dabei eine Rundstrecke zwei Mal zu befahren. Nach der ersten Runde lag sie noch in aussichtsreicher Position und gleichauf mit ihren direkten Konkurrentinnen. 15168086588_5b2fec75c7_oDas durch den Matsch immer schwere werdende Rad, Probleme mit den Bremsen und mit der Schaltung zwangen Claudia dann aber leider zur Aufgabe.

Auch Arne hatte bei seinem Start beim 14. Odenwald-Bike Marathon in Hirschberg mit technischen Problemen zu kämpfen. Diese waren jedoch leider hausgemacht: Nach einem Kettenwechsel vor dem Rennen waren zwar im Leerlauf alle Gänge sauber zu schalten, unter Belastung blieben aber von den 3×9 Gängen lediglich 2×2 Gänge fahrbar. Bei allen anderen Gängen sprang die Kette über die Zähne der Zahnräder und rutschte durch. Angefeuert durch seinen Bruder, der als Betreuer mit angereist war, entschied sich Arne trotzdem für einen Start, allerdings dann nur auf der Kurzstrecke über eine Runde von 32 km mit 900 hm. OBM2014_ArneAllen Widrigkeiten von Streckenzustand und technischen Problemen zum Trotz erreichte Arne ein herausragendes Resultat und wurde 3. in seiner Altersklasse!

Auf dem Weg in den Heimaturlaub konnte Arne dann am 3.10.2014 seine tolle Spätform nochmals bestätigen. 0050-MTB-R-14Er legte einen Zwischenstop in Bad Peterstal ein und belegte en passant beim dortigen MTB-Bergrennen den 6. Platz in seiner Altersklasse. Das Rennen war stark besetzt und das Podium lag mit weniger als einer Minute Rückstand in Schlagweite!

Jetzt gilt es nach diesem erfreulichen Saisonabschluss die Form gut über den Winter zu bringen. Nächstes Jahr greifen wir wieder an!

RV Badenia Linkenheim Radsportler zu Besuch in Gröditz

Wie bereits im letzten Jahr,so fand sich auch in diesem Jahr wieder eine bunt gemischte, 25 köpfige Reisegruppe aus Linkenheim-Hochstetten zusammen, um an der Einladung zur Radtourenfahrt des gastgebenden RSV Gröditz teilzunehmen und die gewachsene Partnerschaft zu pflegen.

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Die Hinfahrt verlief reibungslos, so dass am Nachmittag noch genügend Zeit blieb, um sich in der liebevoll restaurierten „3-Seiten Scheune“ bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Beim Abendessen begrüßte uns dann der Vorstand des RSV Gröditz, Jürgen Grütze, in einer kurzen Ansprache und stimmte uns auf die bevorstehende Radtourenfahrt ein, bevor wir anschließend den Abend in besagter 3-Seiten Scheune bei Live Musik ausklingen ließen.

Für die Radtouristikfahrten wurden Strecken über 45Km, 75 Km, 122Km und 150Km angeboten, zuzüglich exclusiv für uns zusätzliche 24 km für Hin-und Rückfahrt vom Gästehaus Zabelitz zum Start. Die Radsportler des RV Badenia wählten die 75 Km bzw. 122Km, während sich die Tourenfahrer auf den normalen Rädern für 45Km entschieden.

Die Wahl für kürzere Strecken sollte sich als richtig erweisen, denn bereits kurz nach dem Start begann es zu tröpfeln, um dann nach kurzer Übergangszeit wie aus Eimern zu schütten. Auch „altgediente“ Radsportler forschten in ihrem Tourengedächtnis, wann sie zuletzt bei solchen Bedingungen im Sattel saßen, während der Regen vom Vordermann , von oben, und vom Boden, vermischt mit sächsischer Muttererde, auf sie hereinprasselte.

Der geplante Kaffee nach Zielankunft fiel deshalb im wahrsten Sinne ins Wasser. Statt dessen empfing uns nach Absolvierung der Schwimm- Radrunde im Gästehaus Zabelitz eine köstlich heisse Dusche mit anschließendem „Kaffeekränzchen“.

Wir alle waren froh, dass wir dem „Tod durch Ertrinken“ entronnen sind.

Für den „radlosen“ Teil der Gruppe hatte die Reiseleitung um Roland Müller einen Besuch Dresdens organisiert , um die Kulturschätze Dresdens bei einem ausgiebigen Stadtrundgang zu bestaunen. Auch die Köstlichkeiten der heimischen Gastronomie sollten nicht zu kurz kommen, galt es doch auch hier, Schutz vor dem Regen zu finden.

Bevor wir uns im Festzelt des RSV Gröditz zum abschließenden Abendessen trafen nutzte Bürgermeister Jochen Reinicke die Gelegenheit zu einer Führung durch das Rathaus, sowie anschließend bei einer Rundfahrt durch Gröditz interessante Details zur Geschichte und Infrastruktur von Gröditz zu präsentieren.

Trotz der Wetterkapriolen hatten wir ein schönes Wochenende. Als Dank für die hervorragende Betreuung und Organisation überreichte RV Badenia Vorstand Manfred Brucker dem gastgebenden RSV Gröditz eine kleine Geldspende, gesammelt von den Teilnehmern, für die Jugendarbeit im Verein.

Bedanken möchte sich der RV Badenia Linkenheim natürlich beim Partnerschaftskomitee für Ihren Beitrag zu einem ereignisreichen und interessanten Wochenende.

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Bergkönig Ebersteinburg 2014

Nachdem die Saison 2014 unseres Rennfahrers Jonas Hund bis dato infolge eines Ellenhakenabrisses ganz und gar nicht wie erhofft verlaufen war, lautete die Zielsetzung für das am 20.9.2014 von der RSG Ried Rastatt e.V. veranstaltete Ebersteinburg-Bergzeitfahren schlicht und einfach: Saisonrettung und die Erfüllung eines persönlichen Zieles. Nachdem Jonas das Rennen im Vorjahr gewinnen konnte, nicht verletzt oder erkältet war und die Wettervorhersage vielversprechend aussah, fehlte ihm zudem eine Ausrede, um als Titelverteidiger nicht an den Start zu gehen.

Das Projekt war dann auch von Erfolg – und Jonas erneut zum Bergkönig gekrönt: Mit deutlichem Vorsprung siegte Jonas vor der Konkurrenz.

Jonas zum Rennen: “Insgeheim hoffte ich bei dieser sympathischen Veranstaltung natürlich wieder das Podium erreichen zu können.

Nachdem ich mich eine Stunde innerlich fluchend durch den Gegenwind zum Start warmgefahren hatte, bekam ich das erste Mal die Gelegenheit die Konkurrenz genauer in Augenschein zu nehmen. Das Rennen war ähnlich besetzt wie im Vorjahr. Das machte mir einerseits Mut, andererseits war fraglich, ob meine eigene Form ebenfalls so gut war wie im Jahr zuvor. Aber genau das galt es nun herauszufinden. Die vorangegangene Trainingswoche stimmte mich vorsichtig optimistisch, obwohl ich mich von selbiger nicht so gut erholt hatte, wie ich es mir erhofft hatte.

Nun hatte ich also endlich wieder eine Nummer auf dem Rücken meines Zeitfahranzuges, der heute einfach überall zu zwicken schien. Da noch etwas Zeit bis zum Start verblieb, fuhr ich die Strecke ein letztes Mal ab. Die wechselnden Steigungsprozente und eine kleine Abfahrt inmitten der Strecke machen diese relativ unrhythmisch. Aber ich war im Gegensatz zum Vorjahr wild entschlossen meine vorher zurechtgelegte Taktik, die vorsah kraftvoll über alle Kuppen zu sprinten und im letzten und steilsten Abschnitt der Strecke noch einmal zu beschleunigen, in die Tat umzusetzen.

Mein Rad war geprüft, das obligatorische Energiegel war verspeist und die Trinkflasche entleert – Zeit für den Start.

Um schnell Geschwindigkeit aufzunehmen, gebe ich von Beginn an Vollgas. Das Adrenalin dämpft die Schmerzen und noch fühle ich mich gut. Jetzt meinen Plan umsetzen und das große Blatt auflegen. Gesagt, getan. Aber plötzlich ertönt ein unheilvolles Krachen von unten, ich trete ins Leere und mache beinahe den Abgang in die Botanik. Panik erfasst mich. Ist mir die Kette nur abgesprungen oder gar gerissen? Muss ich anhalten, um sie wieder aufzulegen?

Ich sehe nach unten, schalte wieder aufs kleine Blatt und die Kette springt wieder rauf. Glück gehabt und es geht weiter. Im ersten etwas flacheren Abschnitt klappt es mit dem großen Blatt. Aber auch das Adrenalin kann die Schmerzen nun nicht mehr unterdrücken und das Leiden beginnt. Meine Pulswerte sind schön hoch und bislang komme ich gut voran. Im nächsten Steilstück sehe ich einige vor mir gestartete Fahrer, die mich weiter motivieren. Nachdem ich die ersten drei oder vier kassiert habe, nähere ich mich der ersten Kuppe. Laut Masterplan trete ich nun voll an, um über die Kuppe zu sprinten und Zeit in der Abfahrt herauszuholen. Allein meine Beine und Lunge verweigern sich und ich krieche in gefühlter Zeitlupe weiter.

In der Abfahrt kann ich die nächsten beiden Kontrahenten abstellen und in der darauffolgenden Senke einen weiteren Fahrer passieren. Nach einer kurzen, etwas flacheren Passage wartet das steilste Stück der Strecke, auf dem ich noch einmal merklich zulegen will. Ein weiteres Mal muss ich feststellen, dass ich schlichtweg am Limit bin und nicht mehr zulegen kann.

Mittlerweile bin ich vollkommen in der seltsamen Krümmung von Raum und Zeit angelangt, die jedes Einzelzeitfahren bestimmt und zur Berechnung der verbleibenden Strecke wohl die allgemeine Relativitätstheorie erfordert. Abgesehen davon, dass ich dazu nicht einmal bei klarem Kopf in der Lage wäre, bringe ich dieses viel zu lange Steilstück mit schmerzverzerrtem Gesicht hinter mich und nähere mich dem letzten Teil der Strecke. Hier ist ein kraftvoller Sprint von ca. 300 m bis zur Ziellinie gefragt. Ich habe jedoch keinerlei Reserven, um mich aus dem Sattel zu erheben und rolle weiter im Tunnel dahin. Zum Teufel mit allen Plänen. Nichts geht mehr. Ich bin froh über meine Sonnenbrille, die den Zuschauern meinen leeren Blick erspart.

Als ich endlich die Ziellinie passiert habe, beginnen sich Raum und Zeit wieder zu entkrümmen, der Blutgeschmack im Mund lässt nach und der Brechreiz verschwindet auch wieder. Eine sodann mögliche, etwas objektivere Beurteilung ergibt eine Fahrzeit, die sich ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Ein paar starke Fahrer kommen jedoch noch, deshalb weiß ich nicht, ob sich die Schinderei gelohnt hat.

Letztendlich stellt sich heraus, dass es sich gelohnt hat und ich meine Saison durch die Titelverteidigung noch abrunden konnte. Dadurch habe ich auch das oben genannte persönliche Ziel erreicht. Ich hatte mir vorgenommen Gis in dieser Saison noch einen Sieg widmen zu können. Dies möchte ich hiermit tun. Die Gedanken an sein Leiden, haben die Schmerzen im Laufe meiner Ellenbogenverletzung und während des Wettkampfes lächerlich gering erscheinen lassen und die Trauer war eine zusätzliche Motivation, alles zu geben.

Rundum zufrieden und um einen Pokal sowie eine Flasche Sekt reicher, machte ich mich entspannt auf den Heimweg.”

Sensationell! Herzlichen Glückwunsch, Jonas!

 

Todesfall

Die Mitglieder der RV Badenia Linkenheim trauern um Ihr Ehrenmitglied, Trainer und sportlichen Leiter

Giselher Metz

17.7.1951 – 21.8.2014

der im Alter von 63 Jahre viel zu früh von uns gehen musste.

Giselher ist mit 13 Jahren in den Verein eingetreten, seit 1972 war er Trainer und mehr als 20 Jahre sportlicher Leiter.

Er hat seine sportliche Karriere und Tätigkeit mit großem Engagement und überaus fundiertem Wissen wahr­ge­nommen. Stets hat er sich in hervorragender Weise für seine Radrenner eingesetzt. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke, die nicht so schnell zu schließen sein wird. Wir haben mit ihm einen verlässlichen, besonderen Freund verloren, den wir immer in guter Erinnerung behalten werden.

 

RV Badenia Linkenheim e.V.

Im Namen der Verwaltung

Manfred Brucker

1. Vorsitzender

Doppelsieg beim Schülertriathlon

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Jana Pape Jg. 2003 und ihr Bruder Julen Jg. 2008 starteten am 13.07.2014 beim Schülertriathlon in Herxheim/Pfalz.  Jana gewann in der Altersklasse Schüler B über die Distanzen 200m Schwimmen, 5 Km Rad und 800m Lauf. Julen überquerte als erster Junge in seiner Altersklasse nach 50m/1Km/200m die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch!