Archiv der Kategorie: Straßenrennsport

Radklassiker in Reute am 25.7.2021

Vergangenen Sonntag fand der Radklassiker in Reute – ein sehr bekannten und beliebtes Rundstreckenrennen – auf dem Progamm. Die Strecke geht durch 2 Ortschaften und über die Landstraßen und ist ein flaches und schnelles Rennen.

In der U17 belegte Samuel Kemm einen guten 15. Platz in einem stark besetzten Feld. Nachdem ihm die Taktiererei und das zwischenzeitliche Bummeln in der Gruppe zu bunt wurde, spannte er sich in der viertletzten Runde vor das Feld und brachte es auf Tempo. In der Schlussrunde schaffte er es zwar noch als erster durch die Zielkurve, konnte aber im langen Zielsprint keinen Nutzen für sich erzielen. Er war mit seinem Ergebnis jedoch zufrieden und nahm es als Vorbereitung für die weiteren Saisonhöhepunkte.

Emil Oechsler und Moritz Tusin fuhren im U15-Rennen über 38 km. Sie zeigten stets Kämpfergeist und bewegten sich gut im Feld. Moritz gab im Zielsprint noch mal alles und so konnte er für sich einen tollen 9. Platz verbuchen. Emil kam kurz dahinter auf Platz 16. ins Ziel. Die Zeit lag bei 1:03,36 h.

Und auch in der U11 hatten wir einen Rennfahrer dabei. Finn Ostermeier startete trotz Verletzungen der Vorwoche und kam sehr gut im Feld mit. Im Zielsprint biss er auf die Zähne und so kam er auf den 5. Platz und verfehlte nur um eine Radlänge das Podest.

Niklas und Sven beim Paarzeitfahren der RSG Ried Rastatt

Am 22.7.2021 19 Uhr fiel der Startschuss für das von der RSG Ried Rastatt e.V. organisierte, traditionelle Paarzeitfahren an der Staustufe Iffezheim. 41 Paare (Männer, Frauen, Mixed) standen am „Rheinstüble“, dem offiziellen Starthaus – so auch Niklas Denker und Sven Wagner von der RV Badenia. Im Abstand von wenigen Minuten ging es paarweise los und ab 19:36 Uhr waren wir auf der 27 km langen, hauptsächlich flachen Strecke.

Mit viel Ehrgeiz und Druck auf den Pedalen ging es Richtung Norden, immer dem Rheindamm entlang. Strategisch hatten sich die beiden auf einen 3 Tage vorher „einstudiertes“ Wechselsystem festgelegt: alle 30-45 Sek. übernimmt der Partner und wer vorne ist, drückt was er kann.

Nach 13,4 km war der Wendepunkt erreicht und unsere Fahrer hofften auf ein wenig Rückenwind Rheinabwärts – Pustekuchen, er kam leicht von vorne. Jetzt war die Extraportion Watt gefragt: Niklas hatte das bessere Frühstück und konnte Sven zwischenzeitlich für ein paar Minuten durchschnaufen lassen. Das gelang und mit gegenseitiger Anfeuerung drückten die beiden weiter auf’s Gaspedal und kamen nach 38 Minuten und 36 Sekunden und einem Schnitt von 41,5 km/h ins Ziel.

Nach Berücksichtigung aller Bonus- und Malus-Sekunden erreichte unsere Paarung eine Brutto-Zeit von 39:10 und damit die 30. schnellste Zeit. Im offiziellen Endergebnis bedeutete die den 32. Platz, da die 2 nachfolgenden Teams netto noch schneller waren. Unter Berücksichtigung der reinen Nettozahlen, landeten unsere Starter auf Platz 23 – ohne Zeitfahrrad, Auflieger und sonstigem Aero-Schnick-Schnack sicherlich eine gute Leistung, die sich ausbauen lässt!

Gebrüder Moos Gedächtnisrennen am 18.07.2021

Einen Tag nach den Baden-Württembergischen Meisterschaften auf der Bahn fand in Frankfurt-Eschborn das durch Corona bereits verschobene Straßenrennen „Rund um den roten Stuhl“ statt.

Die Schüler der Klasse U11 hatten einen Rundkurs von insgesamt 14 km zu bewältigen. In der dritten Runde gab es einen Sturz, in den leider auch Finn Ostermeier verwickelt war. Er kam zu Fall, konnte aber gleich weiter fahren. Am Ende schaffte er es noch, einen tollen 6. Platz heraus zu fahren.

Sarah Kemm startete gemeinsam mit den Schülern der U13 über insgemt 19 km. Sie fuhr in der Spitze vorn mit. Nur eine Konkurrentin konnte sich klar vom Feld absetzen und holte sich bei den Wertungen jeweils die vollen Punkte. Auf der Zielgeraden führte Sarah das Feld an, kam als zweite über die Ziellinie und holte sich damit wertvolle Punkte. Mit Platz 4 verpasste sie ganz knapp das Podium.

Im Rennen der U17 ging Samuel Kemm an den Start. 33 km galt es zu fahren. Es war ein turbulentes und von ständigen Attacken geprägtes Rennen. Im Zielsprint fuhr Samuel als 5. über die Linie und bekam so leider keine Punkte mehr. Am Ende reichte es noch für einen guten 10. Platz, da die zuvor ersprinteten Punkte unter mehreren Fahrern aufgeteilt wurden. Die U17 fuhr die 33 km in 56:20 min.

Badenia-Rennfahrer beim Ultracycling Dolometica

Die Radmarathon-Szene ist in den Alpen zu Hause. Hierzulande gibt es nur wenige Events, die sich vielleicht ansatzweise vergleichen ließen. Ein ganz dickes Brett bohrte unser Fahrer Sven Wagner mit seiner Teilnahme beim Ultracycling Dolomitica Race across the Dolomites in Italien:

„Am besten lässt sich mein Wochenende vom 9.-11. Juli 2021 so beschreiben: „… und während Villarriba schon im Ziel feiert, werden in Villabajo noch Kilometer geschrubbt …“. Warum? Weil das seit ein paar Jahren an der Südspitze der Dolomiten startende Ultracycling Event drei Längen zur Auswahl hat: 700, 380 und 180 km.

Um mich vorsichtig an Region, Distanz und Höhenprofil zu gewöhnen, hatte ich mich für die 180 km angemeldet. Ich kannte das Event aus dem Vorjahr durch den fulminanten Sieg von Robert Müller (Veloclub Ratisbona e.V.) auf der 700er-Runde in der Self-Supporter Kategorie. Hier musst du ohne Begleitfahrzeug auskommen und hast nur an drei Checkpoints die Chance auf Kleidung und organisierte Versorgung. Als mir dann im Frühjahr Kerstin Pöhl (Team Stuttgart / Canyon ESport Team) anbot, sie zu diesem Event zu begleiten – auch sie war für die 700er-Runde gemeldet – wurde es ernst.

Meine Anreise an den Start- und Zielort Vittorio Veneto war am Freitag. Mein Abfahrtszeitpunkt in Baden war damit zeitgleich mit dem Start der RadsportlerInnen in Italien, die sich für die 700er-Runde gemeldet hatten. Diejenigen, die sich für die 380er-Runde entschieden hatten, rollten ab ca. 20:30 Uhr am Freitag-Abend von der Startrampe. Mein Countdown begann am Samstag-Morgen zu ticken. 9:30 Uhr ging es für die AthletInnen der 180er-Runde los. Immer in 3-Minuten-Abstand. Vorher schnell ein Interview mit Roberto Picco – dem Organisator dieses Rennens – auf der Bühne, Countdown und Abfahrt.

Durch Straßensperrungen wurde die Runde etwas kompakter, was die Länge und die zu absolvierenden Höhenmeter angeht. Offizielle Verpflegungsstellen gab es nicht. So war man eigentlich auf jeden Brunnen oder andere Wasserquellen angewiesen. Aber: durch die ausgeklügelte Streckenführung von 700er-, 380er- und 180er-Runde waren „die Offziellen“ mit Auto und Motorrädern sehr häufig bei den Fahrern und ich konnte immer Wasser nachtanken.

Die Highlights meiner Strecke waren die herrlichen „Prosecco Hills“ der „Passo San Boldo“ und der „Passo Duran“ sowie die abschließende Auffahrt auf die Hochebene „Cansiglio“. Am Ende hatte ich 164 km und 3.200 hm auf der Uhr, die bei 7 Stunden und 3 Minuten stoppte und mir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h in der reinen Bewegungszeit von 6 Stunden 50 Minten zeigte. Damit kam ich absolut zufrieden ins Ziel und belegte den 7. Platz in der AK unter 50. Nachfolgend ein paar Impressionen:

Hinweis am Rande für diejenigen, die Bereits einen Rad-Marathon mitgefahren sind: Bei diesem Event ist Windschatten oder Gruppefahren nicht erlaubt. Durch den Start im 3 Minutenabstand ist jeder für sich auf der Strecke und angehalten, jegliches Überholen mit Abstand umzusetzen – Ehrensache.

Sportliche Grüße,
Euer Sven“

Erstes Linzenzrennen von Finn Ostermeier

Finn wartete schon lange auf sein erstes Lizenzrennen. Endlich war es soweit! In Ravensburg startete er beim Altstadtrennen in der U11 mit weiteren 13 Jungs und einigen Mädchen.

Alle waren sehr nervös und auch Finn merkte man die Anspannung an. Auf dem überwiegend gepflasterten Kurs wurde in der ansteigenden Start- und Zielgerade gestartet.

Sechs Fahrer konnten sich gleich nach dem Start bis zur Kuppe absetzen. Finn verpasst leider den Anschluss, kämpfte sich dann aber Runde für Runde nach vorne.

Da er einige Fahrer hinter sich ließ musste er seine Runden fast ganz alleine fahren. Durch Taktieren der Spitze gelang es Finn im einsamen Kampf sogar den Abstand noch etwas zu verkürzen, jedoch reichte es nicht, den Anschluss wieder herzustellen.

Finn hielt seine Rundenzeit fast konstant und kam nur knapp 40 s nach der Spitzengruppe als stolzer 7. ins Ziel.

Herzlichen Glückwunsch Finn zu diesem Erfolg!

Deutsche Straßenmeisterschaften der Jugend in Bolanden mit 5 Linkenheimer Fahrern

Auch wenn dieses Jahr wegen Corona viele Straßenrennen abgesagt wurden und somit die erforderliche Rennhärte fehlte, freuten sich alles unsere Fahrer auf die DM, die auch noch in unserer Nähe ausgetragen wurde. Im Pfälzischen Bolanden gab es einen anspruchsvollen Rundkurs von 7,8 km der je nach Startklasse mehrmals gefahren werden musste.

Sarah Kemm startet diese Jahr erstjährig in der U15. Die weiblichen Klassen eröffneten die Meisterschaften mit 5 Runden und einem Starterfeld von knapp 50 Fahrern. Die Aufregung unter den Mädchen war sehr groß und so freute sich Sarah, dass sie am Start gut wegkam und mit dem Feld die erste Runde fahren konnte. Der lange Anstieg zum Start-Ziel verpflückte das Feld in viele kleinere Gruppen. Sarah hatte in der ersten Runde noch Probleme das richtige Tempo am Berg zu finden und viel ein wenig ab. Dann fand sie Kontrahenten, mit der sie bis zum Schluss fahren konnte. Den Schlusssprint ihrer Gruppe konnte sie gewinnen und so erzielte sie einen tollen 31. Platz. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei der U15w war 32,8 km/h.

Im Rennen 3 kamen dann unsere Jungs der U15 über 5 Runden an den Start. Emil Oechsler, Moritz Tusint und Max Helwing stellten sich – ebenfalls als erstjährige – der Herausforderung. Mit einem Stundenmittel von 36.8 km/h fuhr der Sieger, unser langjähriger Trainingspartner auf der Bahn, Benedikt Benz über die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch an Benedikt!

Knappe 150 Mitstreiter kämpften um jeden Platz. Gleich in der ersten Runde kam es zu einem Massensturz in den Max und auch Emil verwickelt waren. Beide konnte zum Glück gleich weiterfahren, jedoch konnte Emil nicht mehr an die Gruppe heran fahren und musste so einige Runden allein fahren. Max hatte etwas mehr Glück und fuhr in einer kleinen Gruppe. Moritz konnte ausweichen, hatte aber Probleme mit seinem größten Gang, sodass er ebenfalls den Anschluss verlor und in einer kleineren Gruppe fuhr. In Runde 4 kam es dann immer wieder zu Gefahrensituationen durch zivile Fahrzeuge, die auf der Strecke fuhren, sodass man sich entschied, die abgefallenen Gruppen aus dem Rennen zu nehmen. Leider war dies das Aus für Emil und Moritz, die bis dahin super gekämpft hatten. Max konnte das Rennen als 82. beenden.

Samuel Kemm, der mittlerweile in der U17 fährt, ging im Rennen 4 an den Start. Auch hier gab es ein großes Starterfeld aus ca. 140 Rennfahrern. 75,5 km, allso 10 Runden waren zu absolvieren. Samuel kam gut weg und fuhr im Feld mit, doch am Berg zerfiel auch hier das Fahrerfeld in viele kleine Gruppen. Samuel fand eine größere Gruppe direckt hinter den Spitzengruppe und kämpfte sich hier Runde um Runde durch. Auch in diesem Rennen kam es zu einigen Stürzen und so nahm man die hinteren Fahrer immer wieder aus dem Rennen. Leider war kurz vor Schluss auch für Samuel und weitere Mitstreiter das Rennen vorzeitig beendet. 66 Fahrer ließ man auf die letzten Runden. Der Sieger fuhr eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,48 km/h. Insgesamt war es eine tolle Erfahrung für unsere Linkenheimer Fahrer und jeder hat eine tolle Leistung gezeigt, auf die er stolz sein kann. Nun heißt es fleißig weiter trainieren, denn die nächsten Rennen stehen auf dem Programm.

So macht sich Samuel zum Beispiel in einer Woche auf den Weg nach Köln, wo eine Woche lang die Deutsche Meisterschaften auf der Bahn, im Madison, Zeitfahren und in den Omnium-Disziplinen ausgetragen werden. Viel Erfolg wünscht Dir, Samuel , der gesamte Verein, insbesondere natürlich die komplette Jugend inkl. Trainer.

Jugend wurde für fleißiges Training in Lookdown-Zeiten belohnt

Corona-bedingt lag unser Hallentraining und auch zeitweise das Winter-Straßen-Training brach. Die Bestimmungen haben uns ein gemeinsames Training untersagt und so mussten wir uns etwas Gutes einfallen lassen, um die Schüler für sportliche Aktivitäten zu motivieren.

So entstand die Idee der Winter-Challenge : Jede sportliche Aktivität wird protokolliert und die Zeit in Punkte umgewandelt. Zusätzlich gab es ein wöchentliches Athletiktraining und ein Corona-konformes Straßentraining in entsprechenden Kleingruppen.

Die Schüler sportelten stolze 684 Stunden in nur 2 Monaten „Corona-Lockdown“ zusammen. Das ist auf jeden Fall ein großen Applaus wert!

Endlich erlauben die Corona-Lockerungen unsere Siegerehrung: Sieger war Gruppe C mit 921 Punkten, gefolgt von Gruppe B mit 908 und Gruppe A mit 906 Punkten. Ein wirklich sehr sehr knappes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass 15 Minuten einen Punkt ergeben. Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern, ihr wart Spitze !

Ein besonderen Dank möchten wir noch an die Linkenheimer Eisdiele „Eis Heidi“ richten, die Eisgutscheine für die Siegerehrung der Schüler spendierte. Vielen Dank 🙂

Teilgenommen haben : Maksima, Samuel, Paul, Ella, David, Justin, Anton, Laura, Finn, Moritz, Lia, Sarah, Carla, Clara, Emil, Max, Máté, Jana und Benni.

Und hier noch ein paar Impressionen der Winter-Challenge:

Emil Oechsler in Meiningen beim Rundstreckenrennen am Start

Am 13.6.21 fuhr Emil das Rundstreckenrennen im thüringischen Meiningen. Aufgrund der gelockerten Hygienevorschriften und der Terminlage 2 Wochen vor den deutschen Meisterschaften versammelten sich dort sehr viele Fahrer aus Nah und Fern mit einem Niveau, welches einer DM würdig gewesen wäre. Auch viele Landesverbände entsandten ihre Fahrer. Im U15-Rennen von Emil starteten insgesamt 135 Sportler – 105 Jungs und 30 Mädchen aus der U17.

Das Rennen ging über 8 Runden a 3,23km mit einem knackigen Anstieg nach Start und Ziel und 50 Hm pro Runde. Runde für Runde wurde am Anstieg attackiert und das Feld zerfiel bereits in Runde 1 in viele Gruppen. Die stärksten 13 Fahrer setzten sich nach vorne ab. Emil schaffte es, sich in die erste große Verfolgergruppe mit 17 Fahrern aus der U15 und der Spitzengruppe der U17 Mädchen zu positionieren. Dort „biss“ er sich quasi über die gesamte Distanz fest – hatte zwar an den Anstiegen kleinere Probleme und musste dann die entstandenen Lücken in der Abfahrt wieder zufahren. Dies gelang ihm aber in jeder Runde. Beim Schlusssprint in der Zielgeraden biss er noch mal richtig auf die Zähne und belegten einen hervorragenden 30. Platz.

Damit zeigte Emil, dass er als erstjähriger Fahrer in der U15 schon das Tempo der „Großen“ mitgehen kann. Nach 46 Minuten Rennzeit hatte er nur 3 Minuten Rückstand auf den Sieger und kann wirklich stolz auf seine Leistung sein. 44 Fahrer wurden vorzeitig aus dem Rennen genommen bzw. gaben auf, da das hohe Tempo doch sehr anspruchsvoll war.

Glückwunsch Emil zu der super Leistung!

Max Helwing in Schweizer Aargau am Start

Im Rahmen der internationalen Radsporttage Gippingen hat Max Helwing am 5.6.2021 am sehr gut besetzten Schülerrennen der U15 teilgenommen. Endlich wieder das erste Radrennen nach dem Lockdown! Und die Profis konnte man nebenbei auch noch bewundern.

Der 8,1 km lange und sehr schöne Rundkurs führt durch die leicht hügelige Landschaft im Norden des Naturparks Jurapark im schweizer Kanton Aargau mit einem knackigen 500m langen Anstieg als Zielgerade. Der kräftige Regen vom Vortag hinterließ noch einige nasse Stellen auf dem Aspalt und so waren besonders die Kurven sehr anspruchsvoll.

Punkt 10 Uhr fiel der Startschuss und obwohl das Tempo in der ersten von fünf Runden neutralisiert gefahren wurde, war das schon die schnellste Runde. In der zweiten Runde waren die 53 Starter noch alle beisammen. Einige konnten bei dem hohen Tempo mit einem Schnitt von 38 km/h nicht mehr mithalten und es gab auch vereinzelt Stürze, so dass sich das Feld von Runde zu Runde reduzierte. Beim Einläuten der Schlussrunde waren noch 24 Fahrer im Hauptfeld und Max als erstjähriger U15er mitten drin! Obwohl er mehrfach abreißen lassen musste, konnte er die Lücken zum Feld mit viel Biss immer wieder schließen. Beim finalen Sprint im Zielanstieg erzielte er einen tollen 23. Platz mit nur 15 s Rückstand auf den Sieger.

Um in die Wertung zu kommen, mussten die Schüler nach dem Rennen noch einen in der Schweiz standardisierten Technikparcours absolvieren. Hier konnte Max eine Übung nicht absolvieren, blieb aber sonst fehlerfrei. In der kombinierten Gesamtwertung landete er auf Rang 25. Herzlichen Glückwunsch Max zu dieser tollen Leistung!

Drei neue Rennräder für die Jugend angeschafft

Noch im Spätsommer 2020 hatte sich der RV Badenia Linkenheim entschieden, drei neue Rennräder für seine Jugendfahrer anzuschaffen. Die Bestellung erfolgte bei unserem bewährten Partner, Radsport Geil in Offenbach a.d. Queich. Bedingt durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie war es nicht leicht, Rennräder in Jugendgrößen zu bekommen. Gerhard Geil kümmerte sich intensiv darum. Aber erst im November waren die Räder dann endlich da!

Doch bevor die Räder dann auch tatsächlich an unsere Jugendlichen zur Nutzung übergeben werden konnten, mussten diese nur noch auf die vorgeschriebene Übersetzung umgebaut werden. Leichter gesagt, als getan! Entsprechende Übersetzungen waren nirgendwo lieferbar.

Jetzt, Anfang März 2021 waren die Teile endlich angekommen und montiert. Die aufs äußerste strapazierte Geduld unserer Schülerfahrer wurde endlich belohnt. Unsere Jugendleiterin Dina und unser sportlicher Leiter Hans fuhren nach Offenbach und holten die fertigen Räder ab.

Noch am gleichen Tag konnte der RV Badenia Linkenheim das erste Rad an einen der Schülerfahrer übergeben, der sich gleich voller Freude auf seinen neuen Renner schwang und eine Proberunde drehte. In den Folgetagen wurden auch die beiden anderen Räder ihren neuen Besitzern übergeben.

Jetzt warten die Schüler sehnsüchtig auf die ersten Radrennen!

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Gerhard Geil für das Engagement!